21. November 2015

Rezension

         Kleines Hundeherz sucht großes Glück  
                                                  
                                                         Petra Schier
Kleines Hundeherz sucht großes Glück web pic    


Eckdaten:

Titel:   Kleines Hundeherz sucht großes Glück
Autorin:  Petra Schier
Format:  Taschenbuch
               300 Seiten
               9,99 Euro
Verlag:  MIRA Taschenbuch 

Vielen lieben Dank Petra Schier für die Verfügungstellung des Rezensionsexemplares. 


Über die Autorin: 

PETRA SCHIER, Jahrgang 1978, lebt mit ihrem Mann und einem Deutschen Schäferhund in einer kleinen Gemeinde in der Eifel. Sie studierte Geschichte und Literatur an der Fernuniversität Hagen, und seit 2003 arbeitet sie als freie Autorin.
Ihre erfolgreichen historischen Romane erscheinen im Rowohlt Taschenbuch Verlag, ihre Weihnachtsromane bei Rütten & Loening sowie MIRA Taschenbuch.
Sie ist Mitglied im Syndikat, bei HOMER sowie bei DELIA.

MILA ROTH ist ein Pseudonym der Autorin Petra Schier. Unter diesem Namen veröffentlicht sie zum Teil verlagsunabhängig verschiedene Buchserien und -reihen.

Zum Buch:

Eine warme Küche und zwei Menschen, die ihn umsorgen – so stellt sich der kleine zerzauste Mischlingshund Amor das Glück vor! Als er eines kalten Winterabends in der städtischen Sozialstation auftaucht, lässt er sich von der schüchternen Lidia und dem Sozialarbeiter Noah das Ohr kraulen. Glücklich erkundet Amor darauf die Küche, schnüffelt an köstlichem Schokokuchen – und stibitzt Lidias Geldbeutel. Noah und Lidia versuchen ihn einzufangen und scheinen sich dabei sogar näherzukommen … Amor sieht seine Chance, die Liebe in ihr Leben zu bringen und ein echtes Zuhause zu finden. Doch werden seine Weihnachtswünsche wahr?

Fazit:

Wenn mehr in einem Buch steckt, als man erwartet...
So hat mich auch dieses mal die Autorin mit ihrem neuen Weihnachtsroman überrascht, mehr als das. Es sollte viel mehr Bücher wie diese geben. So emotional und haaaachhhhhhhhh.. Mir hat es sehr gefallen..
Auch wenn die meisten Bücher dieser Art vorrausschaubar sind und man weiß das nach blablabla dann blablabla kommt und alle sind glücklich, so hat Petra Schier hier noch was drauf gepackt, so das ein zur Seite legen des Buches unmöglich war.
Lidia schließt man sofort ins Herz, Noah der harte Kerl mit dem weichen Kern und little Amor (Hund mit Herz). Es ist alles so authentisch geschrieben das man sich die Protagonisten sehr gut bildlich ausmalen kann.  Und nicht nur die, sondern auch die Plätze wo sich die Geschichte abspielt.


 

  





12. November 2015

Rezension

                Um Mitternacht 
                                
                                          Wolfgang Bellaire 







Eckdaten:

Titel:      Um Mitternacht
Autor:    Wolfgang Bellaire
Format:  Hardcover / Ebook
               17,90 Euro / 7,99 Euro
               198 Seiten
Verlag:    Nordfriesischer Kinderbuch Verlag
            

Ich danke Wolfgang Bellaire ganz doll für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares.

Zum Autor:

Wolfgang Bellaire, geboren 1955, wuchs in der Westpfalz auf. Als Kind verfolgte er mit heißem Herzen die Abenteuer der ritterlichen Helden Falk und Sigurd, die Comiczeichner Hansrudi Wäscher bis 1968 geschaffen hat. Bellaire wollte Geschichtenerzähler werden, ging aber aus Geldverlegenheit
zum Militär und später in die Verwaltung, wo er ein Diplom erteilt bekam. 1986 wurde seine Tochter Nathalie geboren. Seine Leidenschaft für fantastische Welten und Abenteuer erwachte vom Neuem. 1991 veröffentlichte er den Fantasy-Roman "Die verschwundenen Jahreszeiten". Ende 2000 schied er aus der Verwaltung aus. Er lebt zurückgezogen als freier Schriftsteller in seiner Wahlheimat Nordfriesland und schreibt vor allem Kinder- und Jugendbücher.

Zum Buch: 

Fensburg. Um Mitternacht in einem Theater. Es empfängt der zwielichtige Herr Tschellebi und bietet Unterweisung. Die Menschen stehen Schlange. Auch die notleidenden Eltern von Marieke, Jorieke und Nils gehen zu Tschellebi. Danach stehen die Kinder ganz allein da. Sie lernen den verwahrlosten Jungen Lasse kennen, der ebenfalls so seine Eltern verloren hat. Zusammen beschließen die Kinder in das Theater einzudringen. Sie machen eine grausige Entdeckung...

erster Satz:
                
                Marieke erinnert sich
In der Erinnerung sieht manches ganz anders aus, als es wirklich war.....


Fazit: 

Die Eltern von Marieke, Jorieke und Nils sind Arbeitslos und leben in den Tag hinein. Selbst ihre Kinder, um die sie sich eigentlich Aufopferungsvoll Kümmern könnten,sind auf sich selbst gestellt. An allen Ecken und Kanten fehlt es und als sie sich dann eines Tages um den falschen Bescheid vom Amt kümmern wollten, kommen sie  nicht mehr Heim. Als die drei zur Polizei sind um eine Vermisstenanzeige aufzugeben will die Polizei sie nicht mehr gehen lassen  und verständigt das Jugendamt. Doch sie können flüchten und lernen dabei Lasse kennen... Zu viert erleben sie so einiges bei der Suche der Eltern. Und ob ihnen das gelingt oder ob sie doch von Polizei und Jugendamt gefasst werden, dass müsst ihr selber lesen.

Wolfgang Bellaire hat mit dieser Geschichte, auf knapp 200 Seiten das verpacken können was sich in einem guten Jugendbuch (ab 12/13 Jahre) gehört. Spass, Spannung und ähmmmm nein kein Spiel aber wunderbare Protagonisten mit einem recht niedlichen Happy End. Mir hat sehr gut gefallen das viele Begriffe verständlich erklärt werden und es so für die jungen Leser leichter wird, zu verstehen was sie lesen. Der Schreibstil ist flüssig und in einer recht großen Schrift abgedruckt. Alles in allem hat es mir sehr gut gefallen.

                                  

31. Oktober 2015

Rezension

                Die Bastardtochter

                                                                           Petra Schier 





Eckdaten:

Titel:         Die Bastardtochter
Autorin:    Petra Schier
Format:     Taschenbuch
                  540 Seiten;   9,99 Euro
Verlag:       rororo 




Liebe Petra Schier, vielen lieben Dank für das Rezensionsexemplares.



Zur Autorin: 

Petra Schier, geboren 1978, lebt mit Mann und Hund in einer kleinen Gemeinde in der Eifel. Sie studierte Geschichte und Literatur und arbeitet seit 2003 als freie Autorin.
Ihre sehr erfolgreichen historischen Romane erscheinen im Rowohlt Verlag.
Beliebt und ebenfalls sehr erfolgreich sind auch ihre romantischen Weihnachtsromane, die bei Rütten & Loening und MIRA Taschenbuchverlegt werden.

Unter dem Pseudonym Mila Roth publiziert sie darüber hinaus verlagsunabhängig und erfolgreich verschiedene Buchserien.
Sie ist die Vorsitzende der Jury des DeLiA-Literaturpreises und damit Mitglied des Vorstands der Autorenvereinigung DeLiA. Außerdem ist sie Mitglied bei HOMER und im SYNDIKAT.


Zum Buch:

Koblenz, 1362. Die schöne Enneleyn lebt mit einem Makel: Sie ist unehelich geboren. Zwar hat Graf von Manten sie als Tochter anerkannt, die gesellschaftliche Akzeptanz jedoch bleibt ihr verwehrt. Als Ritter Guntram von Eggern um ihre Hand anhält, zögert sie deshalb nicht lange.
Schon bald stellt sich heraus: Sie hat einen Pakt mit dem Teufel geschlossen. Nach außen ganz liebevoller Gatte, verbirgt Guntram  geschickt seine dunklen Seiten. Nur Enneleyn weiß um eine Brutalität und Machtgier. Und um seinen großen Plan, der sie alle ins Unglück stürzen kann...



Fazit: 

Das Ende einer Trilogie, was aber auch unabhängig von den ersten beiden Teilen  ( Die Eifelgräfin / Die Gewürzhändlerin) gelesen werden kann. Petra Schier nimmt einen immer wieder auf's neue mit, in eine packende Geschichte, wo man gar nicht aufhören möchte diese zu beenden. Wie immer ein leichter und flüssiger Schreibstil mit sehr ausgeprägten Charakteren die man am liebsten einmal umarmen und knuddeln wollen würde.Und einen schlechten Charakter muss es ja sowieso geben, sonst wirds langweilig. Und mit Guntram von Eggern hat die Autorin einen tollen miesen Charakter erschaffen.
Ein sehr gut recherchierter Roman mit ausgeprägter Handlung der in Koblenz spielt.
Es macht Spaß historische Romane zu lesen, grad die von Petra Schier machen  mir persönlich sehr viel Freude. Aber so recht in der Zeit hätte ich nicht leben wollen. Was da in der Ehe schon "normal" war, gibt es zwar heute auch noch,aber nicht mehr so verbreitet und es ist erschreckend über so etwas zu lesen.
Alles in allem hat mich "Die Bastardtochter" gepackt und mir schöne Lesestunden bereitet und ich kann die Romane von Petra Schier einfach nur Empfehlen. Egal ob Historische Romane ,  Weihnachtsgeschichten oder Krimigeschichten unter ihren Pseudonym Mila Roth.




18. Oktober 2015

Rezension

Veronika Peters - Aller Anfang fällt vom Himmel


Produkt-Information


Eckdaten: 

Titel:           Aller Anfang fällt vom Himmel
Autorin:      Veronika Peters
Format:       Hardcover / 19,99 Euro
                    288 Seiten
Verlag:         Goldmann



Ich danke ganz lieb den Bloggerportal für das Rezensionsexemplar.




Zur Autorin:


Veronika Peters, geboren 1966 in Gießen, verbrachte ihre Kindheit in Deutschland und Afrika. Im Alter von fünfzehn Jahren verließ sie ihr Elternhaus, schlug sich mit Gelegenheitsjobs durch und absolvierte eine Ausbildung zur Erzieherin. Sie arbeitete in einem psychiatrischen Jugendheim, bis sie 1987 in ein Kloster eintrat, wo sie beinahe zwölf Jahre verbrachte. Veronika Peters ist verheiratet, hat eine Tochter und lebt als freie Autorin in Berlin.


Zum Buch:


                          Was geschieht, wenn eine junge Ausreißerin und
                                           ein pedantischer Witwer aufeinanderprallen?
Korbinian Gerhard ist Lehrer und seit dem Tod seiner Frau allein lebend. Er ist kauzig, pedantisch und legt Wert darauf, die Dinge unter Kontrolle zu haben. Billa ist siebzehn, freiheitsliebend und rebellisch – und ohne Dach über dem Kopf, denn sie ist von zu Hause abgehauen. Als Korbinian sie an einem kalten Winterabend hungrig und krank auffindet, nimmt er sie widerwillig mit zu sich nach Hause. Dass seine sorgsam gehütete Ordnung damit bedrohlich ins Wanken gerät, bekommt er bald zu spüren: Billa fegt – nebst ihrer Entourage – wie ein Wirbelwind durch sein Leben und scheut sich nicht, alle vermeintlichen Gewissheiten auf den Kopf zu stellen. Und Korbinian staunt nicht wenig, als er sich plötzlich wiederfindet in dem großen Abenteuer, das man Freundschaft nennt ...


Fazit:

Ein gelungenes Werk der Autorin.  Ich hatte den Roman innerhalb von zwei Tagen ausgelesen, weil man durch den flüssigen Schreibstil einfach nur über die Seiten schwebt. Ich bin total begeistert. Veronika Peters hat ihre Figuren mit so viel Witz und Warmherzigkeit aufleben lassen,das man sich als Leser wohlfühlt und sich in die Geschichte fallen lässt. Und es ist für mich immer wieder schön nach vielen Jahren, die ich in Berlin gelebt hab, einen Roman zu lesen der in Berlin spielt. Aber einsmuss ich noch los werden.....  Mit dem Ende hätte ich ja nicht gerechnet... Da wird für mich immer ein Fragezeichen sein bzw werde ich mir das Ende wohl selbst ausmalen müssen ;)